Treffen der G7-Gesundheits-minister

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat das Thema Sepsis neben Pandemiebekämpfung, Infektionsprävention und antimikrobiellen Resistenzen auf die Tagesordnung des Treffens der G7- Gesundheitsministerinnen und G7-Gesundheitsminister gesetzt. Damit wird die Bedeutung von Infektionskrankheiten als großer globaler „Health Threat“ hervorgehoben. Die Chancen stehen gut, dass auch Deutschland endlich der seit 2017 bestehenden Forderung der Weltgesundheitsorganisation WHO nachkommt und eine Nationale Infektionsmanagement Strategie implementiert.

Am 22. März 2022 übernahm Bundesminister Karl Lauterbach die Schirmherrschaft der Kampagne #DeutschlandErkenntSepsis, die vom Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Sepsis Hilfe, dem Sepsisdialog und der Sepsis Stiftung umgesetzt wird. In dem Schreiben betont Prof. Lauterbach: „Der Auf- und Ausbau des Wissens über die Sepsis in der Fachöffentlichkeit sowie in der Bevölkerung, die Verbesserung der Diagnostik und Behandlung sowie die Nachsorge von Sepsis-Patientinnen und Sepsis-Patienten sind mir und meinem Haus ein großes Anliegen.“ Zudem teilt er mit, dass das Thema Sepsis auf die Tagesordnung des Treffens der G7-Gesundheitsministerinnen und -minister in Berlin am 19. und 20. Mai gesetzt wird. Dieser Schritt verkörpert eine konsequente Umsetzung der WHO Sepsis Resolution von 2017. Er verweist zudem auf die bislang noch unerfüllte Bitte der Gemeinsamen Gesundheitsministerkonferenz von 2018, am RKI eine Expertenkommission zur Umsetzung der Forderungen der WHO Resolution in Deutschland einzurichten. Die wichtigste Forderung der WHO Sepsis Resolution ist die Implementierung einer Nationalen Infektionsmanagement Strategie.

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Foto: T. Ecke, BMG