Was ist Sepsis?
Sepsis zählt zu den häufigsten Notfällen in Deutschland – und wird oft zu spät erkannt.
Worüber Sie sich hier informieren können:
• Sepsis und Prävention
Sepsis zählt zu den häufigsten medizinischen Notfällen und Todesursachen in Deutschland. Sie ist immer ein zeitkritischer Notfall – ähnlich wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Sepsis ist die schwerste Verlaufsform und Haupttodesursache von Infektionen mit Viren oder Bakterien sowie Pilzen oder Parasiten.
Eine Sepsis entsteht, wenn eine Infektion vom Körper nicht schnell und wirksam genug begrenzt werden kann und die Abwehrreaktionen des Körpers nicht nur die Erreger, sondern als „Kollateralschaden“ auch körpereigenes Gewebe und Organe schädigen.
Sepsis einfach erklärt
Der Körper richtet seinen Angriff hierbei nicht gezielt gegen seine Organe – der Schaden entsteht als lebensbedrohlicher Nebeneffekt von komplexen Abwehrmechanismen.
Diese Abwehrmechanismen sind ursprünglich hilfreich, wenn sie nur eine kleine lokale Stelle des Körpers betreffen. Bei einer Sepsis weiten sie sich allerdings auf den ganzen Körper aus.
Es erhöht sich beispielsweise die Durchlässigkeit der Gefäßwände im Körper, wodurch Flüssigkeit nicht mehr ausreichend im Blutkreislauf gehalten werden kann. Gewebe und Organe können dann nicht mehr ausreichend versorgt werden.
Nicht rechtzeitig behandelt, führt Sepsis zu Multiorganversagen und Schock.
Auch Kinder sind häufig von Sepsis betroffen – Sepsis ist bei uns für über 11 Prozent aller Todesfälle in der Altersgruppe der 0–19-Jährigen verantwortlich bzw. mitbeteiligt.
Ein junges Alter, fehlende Grunderkrankungen und ein gesundes Immunsystem schützen nicht vor dem möglichen Risiko einer Sepsis. Bestimmte Risikofaktoren wie das Alter und bestehende Grunderkrankungen können das Risiko allerdings unterschiedlich stark erhöhen.
Wie entsteht eine Sepsis?
Sepsis kann sich aus nahezu jeder Infektion entwickeln, also durch Infektionen mit:
Bakterien
Parasiten
wie Malaria
Pilzen wie Candida
(Meist nur bei stark geschwächtem
Immunsystem)
oder Viren
Sepsis kann Kinder und Erwachsene jeden Alters betreffen.
Der genaue Entstehungsweg einer Sepsis ist individuell. Denn jede Infektion hat einen individuellen Verlauf.
Rund 80 Prozent aller Sepsis-Fälle entstehen im häuslichen Umfeld, also außerhalb eines Krankenhauses.


Beispiel einer Sepsis durch eine Infektion mit Viren
Unsere Abwehrmechanismen reagieren auf Viren häufig auch bei normalen Verläufen mit systemischen Symptomen wie:
Fieber
leichter Schüttelfrost
Krankheitsgefühl
Meist auch mit unterschiedlichen lokalen Symptomen wie:
Schmerzen (beispielsweise Halsschmerzen)
Beschwerden (beispielsweise Husten)
Viele Virusinfektionen verlaufen mild.
Bei manchen Verläufen schafft es unser Körper jedoch nicht, die Vermehrung der Viren wirksam zu begrenzen und es kann zur Sepsis kommen.
Manche Viren führen besonders häufig zu schweren Verläufen und Sepsis. So hatten sich Sepsis-Fälle während der COVID-19 Pandemie mehr als verdoppelt.


Beispiel einer Sepsis durch eine Infektion mit Bakterien
Bakterielle Infektionen beginnen häufig lokal begrenzt irgendwo in unserem Körper. Die meisten bakteriellen Infektionen
kann man von außen nicht sehen!
haben keine erkennbare Eintrittspforte
verursachen zunächst nur lokale Schmerzen
(an jeder Körperstelle möglich, z. B. auch an Hals, Bauch, Kopf oder Rücken)
Einen kleineren Teil aller Infektionen kann man sehen - beispielsweise durch
Schwellung
Glanz
oder Rötung
Zu Beginn des Verlaufes, oder wenn die Infektion von unseren Abwehrmechanismen wirksam begrenzt werden kann, haben wir meist keine systemischen Symptome, fühlen uns also nicht am ganzen Körper krank.




Wenn die Bakterien sich weiter auszubreiten drohen, kommen zu stärker werdenden lokalen Beschwerden meist systemische Symptome hinzu, wie beispielsweise
Krankheitsgefühl
Schüttelfrost
oder Fieber
Diese Symptome haben allerdings einen anderen Zusammenhang als bei Virusinfektionen und signalisieren häufig, dass der Körper im Kampf gegen die Bakterien dringend Hilfe benötigen könnte.
Sind bereits systemische Symptome vorhanden, haben die meisten bakteriellen Infektionen - nicht angemessen behandelt - oft ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe.
Nicht selten gelingt es dem Körper bei ausbleibender angemessener Behandlung dann nicht, die bakterielle Infektion rechtzeitig und wirksam zu begrenzen - was einer der häufigsten Entstehungswege von Sepsis ist.
Was tun bei Krankheitsgefühl oder Schmerzen?
Prüfen: Könnte es Sepsis sein?
Wenn nicht: Einordnen, wann gehandelt werden sollte um einer Verschlechterung oder Übergang zur Sepsis möglichst vorzubeugen.
Sind die Warnzeichen einer Sepsis nicht ausreichend bekannt oder wird nicht genau genug auf sie geachtet, wird Sepsis selbst von medizinischem Personal manchmal beispielsweise mit einer normal verlaufenden Grippe verwechselt.
Eine schnelle Behandlung ist bei Sepsis allerdings entscheidend. Sepsis sollte möglichst innerhalb der ersten Stunde in einer Klinik behandelt werden. Mit jeder Stunde Verzögerung der Therapie verschlechtert sich die Prognose deutlich.
Rund 75 Prozent der Überlebenden einer Sepsis leiden unter teils schweren Langzeitfolgen.
Sofortige Behandlung als Notfall ist entscheidend
Die Prävention von Sepsis besteht aus zwei wesentlichen Aspekten.
Werden diese konsequent beachtet, sind ein Großteil der Sepsis-Fälle vermeidbar.
Prävention - Sepsis vorbeugen
Auftretende Infekte ernst nehmen
Ursache des Infektes einordnen
Bei Unsicherheiten zeitnah die Ursache eines Infektes gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt einordnen.
Ist die Ursache z. B. viral oder bakteriell?
(Die Symptome können auf den ersten Blick ähnlich sein. Die Einordnung der Ursache, beispielsweise grippaler Infekt oder bakterielle Infektion mit beginnenden systemischen Symptomen, ist entscheidend für die Wahl der Behandlung)
Verlauf aufmerksam beobachten
Starke oder plötzliche Verschlechterungen ernst nehmen und zeitnah Zweiteinschätzung einholen.
Auch wenn eine ungewohnte Unsicherheit besteht, ob ein Verlauf wirklich normal ist - selbst wenn Sie den Grund für diese Unsicherheit nicht benennen können - sollte sehr zeitnah eine Dringlichkeitseinschätzung erfolgen.
Infektion bei Bedarf rechtzeitig und angemessen behandeln
(Behandlungen mit einem verordneten Antibiotikum nicht vorzeitig abbrechen, auch bei deutlicher Besserung)
Infektionen gezielt vorbeugen
Hygienemaßnahmen konsequent umsetzen
(beispielsweise AHA-Regel)
Impfstatus regelmäßig prüfen
Jede Impfung verringert das Sepsis-Risiko durch die zugehörigen Infektionen. (Da Sepsis nicht durch einen spezifischen Erreger, sondern den Abwehrkampf des Körpers entsteht, gibt es gegen Sepsis selbst keine Impfung.)
An alle verfügbaren Impfungen denken und jede Impfung sorgfältig abwägen z. B. auch gegen Grippe.
Auf sorgfältige Wundhygiene achten
Auch kleinste Wunden desinfizieren und sauber halten.
Grunderkrankungen gut behandeln
Jede Grunderkrankung dauerhaft angemessen behandeln
Es kann auch nur eines oder gar keines dieser Warnzeichen auftreten. Symptome einer Sepsis sind unspezifisch und können auch Anzeichen von anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen sein.
Auch ohne Fieber, Schüttelfrost oder bekannte Infektionszeichen kann eine Infektion/Sepsis vorliegen.
Bei Unsicherheit: ohne Abwarten eine Dringlichkeitseinschätzung einholen, z. B. über den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117.
Bei konkretem Verdacht auf Sepsis oder einen anderen lebensbedrohlichen Notfall:
sofort den Notruf 112 wählen.
nie gekanntes Krankheitsgefühl
Verwirrtheit, Wesensänderung, Apathie
mehr als 20 Atemzüge pro Minute
veränderter Ruhepuls: unter 50 oder über 120/min
oberer Blutdruckwert kleiner als 100
feucht-kalte oder marmoriert aussehende Haut
zu niedrige oder hohe Körpertemperatur
Kurzübersicht der häufigsten Sepsis-Symptome
Gemeinsam sorgen diese Prozesse kontinuierlich dafür, dass Organe ausreichend versorgt werden und ihre lebenswichtigen Aufgaben erfüllen können.
(Zu Erklärungszwecken vereinfachte Darstellung eines hochkomplexen Systems)
Flüssigkeit & Energieversorgung
Atmung & Sauerstofftransport
Regulation & Abstimmung
Kreislauf & Durchblutung
Energie- und Nährstoffversorgnung,
Flüssigkeitsmenge im Körper
Verteilung von Flüssigkeit
Atemarbeit,
Sauerstofftransport,
Gasaustausch in der Lunge
Nervensystem,
Hormonsystem,
Regulation von Abwehr-,
Entzündungs-
und Reperaturprozessen
Blutfluss und Gerinnung,
Regulation der Blutgefäße (Endothel),
Versorgung der Organe
In unserem Körper laufen viele lebenswichtige Prozesse gleichzeitig und fein aufeinander abgestimmt ab. Diese greifen ineinander und bilden ein sensibles, komplexes Gleichgewicht.
Gesunder Zustand:
Nerven-, Hormon- sowie Abwehr- und Reparaturprozesse greifen ineinander und stabilisieren den inneren Zustand des Körpers.
Die verfügbare Flüssigkeit und Energie sind gleichmäßig verteilt und decken den laufenden Bedarf der Organe.
Blutfluss und Gefäßfunktion sorgen dafür, dass Organe zuverlässig durchblutet und versorgt werden.
Atmung und Sauerstofftransport sichern eine kontinuierliche Versorgung aller Gewebe mit Sauerstoff.
Alle lebenswichtigen Prozesse sind im Gleichgewicht.
Regulation & Abstimmung
Atmung & Sauerstofftransport
Flüssigkeit & Energieversorgung
Kreislauf & Durchblutung
Bei einer Infektion:
Abwehr-, Schutz-, Entzündungs- und Reparaturprozesse werden nach Bedarf aktiviert und über körpereigene Signal- und Steuerungsmechanismen abgestimmt, um die Infektion zu begrenzen und das innere Gleichgewicht des Körpers zu erhalten.
Der Körper stellt – je nach Bedarf – zusätzliche Energie bereit und passt die Verteilung von Flüssigkeit an, um Abwehr- und Reparaturprozesse zu unterstützen.
Blutfluss und Gefäßregulation werden bei Bedarf angepasst.
Atmung und Sauerstofftransport können sich situationsabhängig anpassen, um den aktuellen Bedarf des Körpers zu decken.
Der Körper passt seine Prozesse je nach Art und Ausmaß der Infektion an, um die Infektion zu kontrollieren und das Gleichgewicht zu erhalten.
Regulation & Abstimmung
Atmung & Sauerstofftransport
Flüssigkeit & Energieversorgung
Kreislauf & Durchblutung
Bei Sepsis:
Abwehr-, Schutz-, Entzündungs- und Reparaturprozesse können nicht mehr ausreichend untereinander und mit der Gesamtregulation des Körpers abgestimmt sein.
Sie können zur Beeinträchtigung von Organfunktionen und zur Schädigung von Gewebe führen, statt das Gleichgewicht zu stabilisieren.
Die Verteilung von Flüssigkeit sowie die Bereitstellung von Energie können so verändert sein, dass einzelne Organe nicht mehr ausreichend versorgt werden.
Blutfluss und Gefäßregulation können so verändert sein, dass die Durchblutung und Versorgung wichtiger Organe und Gewebe stark eingeschränkt sind.
Atmung und Sauerstofftransport können nicht mehr ausreichen, um den Bedarf aller Körperbereiche zuverlässig zu decken.
Manche dieser Prozesse geraten zunehmend aus ihrer fein abgestimmten Regulation. Es gelingt dem Körper nicht mehr, die Infektion wirksam zu kontrollieren und dabei seine Regulation stabil zu halten. Eines oder mehrere Organe – und häufig auch andere Gewebe – werden in ihrer Funktion eingeschränkt und im Verlauf geschädigt.
Dabei müssen nicht alle Bereiche der körperlichen Regulation oder alle Organe betroffen sein. Sepsis kann sich sehr unterschiedlich zeigen.
Regulation & Abstimmung
Atmung & Sauerstofftransport
Flüssigkeit & Energieversorgung
Kreislauf & Durchblutung

Sepsis in Zahlen
Bis in Deutschland eine einheitliche Erfassung von Sepsis-Fällen eingeführt werden wird, verwendet die Sepsis-Stiftung abgeleitete Zahlen. Diese Zahlen ersetzen jedoch keine verbindliche Erfassung und unterstreichen vielmehr die dringende Notwendigkeit, eine einheitliche und verpflichtende Sepsis-Erfassung in Deutschland einzuführen.
500.000
Menschen erkranken in Nicht-Pandemiezeiten jährlich in Deutschland an Sepsis. (Während der COVID-19 Pandemie waren die Zahlen deutlich höher, da viele schwere Verläufe zu Sepsis führten).
140.000
Betroffene versterben – die Mehrzahl dieser Todesfälle ist vermeidbar. (Im Pandemiejahr 2021, in dem es laut "global burden of disease" 22 Millionen Tote weltweit gab, stieg die Rate um 70.000. Dies führte dazu, dass es 2021 insgesamt 211.000 Sepsistote gab.)
360.000
Betroffene überleben, von denen 75 % unter Langzeitfolgen leiden.
Drei Viertel
der Sepsis-Überlebenden leiden unter Folgen wie anhaltenden Nerven und Muskelschäden, chronischen Schmerzen, Gedächtnisstörungen, chronischer Müdigkeit, Traumafolgestörungen sowie weiteren psychischen, körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen.
Die Mehrheit der jährlich 140.000 Todesfälle durch Sepsis und der Sepsisfolgen bei den 360.000 Überlebenden in Deutschland wäre vermeidbar.
19,7 % aller Todesfälle weltweit stehen in Verbindung mit Sepsis – Sepsis ist also am Tod jedes 5. Menschen beteiligt, der auf der Welt stirbt.
Bei uns in Deutschland existiert trotz der Einstufung von Sepsis durch die WHO als eine der dringendsten globalen Gesundheitsherausforderungen bisher keine einheitliche und verpflichtende Erfassung von Sepsis-Fällen.
Mythen über Sepsis
Es hat viele Jahrhunderte gedauert, bis wir Sepsis richtig einordnen und verstehen konnten – obwohl Sepsis älter ist als die Menschheit selbst. Viele Mythen und Fehlannahmen prägen uns noch heute. Und noch immer besteht großer Forschungsbedarf.
Sepsis in unserer Geschichte
Sepsis zählt heute zu den häufigsten Todesursachen. Vor der Verfügbarkeit moderner Behandlungsmöglichkeiten für Infektionen war sie jedoch noch wesentlich häufiger.
Viele bakterielle Infektionen konnten damals nicht wirksam behandelt werden und führten häufig zu schweren Verläufen und einer Sepsis. Auch Infektionskrankheiten wie beispielsweise die Pest konnten sehr häufig in eine Sepsis übergehen und hierüber zum Tod führen.
Häufige Ursachen von Sepsis
Da Sepsis nicht durch einen spezifischen Erreger ausgelöst wird, sondern für einen großen Teil der Todesfälle durch verschiedenste Infektionen verantwortlich ist, wird sie manchmal auch als "gemeinsame Endstrecke“ vieler schwer verlaufender Infektionen bezeichnet.
Auszüge aus den hochkomplexen Funktionen unseres Körpers
Die für das Bewältigen von Infektionen notwendigen Abwehrmechanismen unseres Körpers sind hochkomplex. Unseren Körper besser zu verstehen, kann uns dabei helfen, Sepsis besser zu verstehen.

Die Wände unserer Blutgefäße spielen bei Abwehr- und Entzündungsreaktionen eine aktive Rolle. Sie besitzen komplexe Regulationsmechanismen und lassen sich vereinfacht mit einer flexiblen Mauer aus vielen Zellen vergleichen.
Unsere Gefäßwände (Endothel)
Bis der verantwortliche Erreger für die auslösende Infektion bekannt ist, sollten die Betroffenen so schnell wie möglich ein Breitband-Antibiotikum erhalten. Falls jedoch eine Virus- oder Pilzinfektion vorliegt, sind Antibiotika unwirksam – in diesen Fällen sollte dann ein gegen diese Erreger wirksames Medikament verabreicht werden.
Behandlung einer Sepsis
Häufig gestellte Fragen rund um Sepsis (FAQ)
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Bei einem Beratungswunsch wenden Sie sich gerne direkt an unser kostenfreies Beratungstelefon oder per E-Mail an beratung@sepsis-stiftung.de.
Für allgemeine Vorschläge zu Ergänzungen der FAQs, wenden Sie sich gerne per E-Mail an uns: office@sepsis-stiftung.de
Qualitätssicherung
Seiteninhalt zuletzt geprüft: 26.03.2026
Literatur (Auswahl)
Surviving Sepsis Campaign 2026 (Intensive Care Med.); Singer 2016 (JAMA); Evans 2021 (Intensive Care Med.); Rudd 2020 (Lancet); S3-Leitlinie Sepsis (AWMF 079-001); WHO Sepsis Resolution 2017; WHO Sepsis Report 2017; Berlin Declaration on Sepsis 2017; Memorandum Nationaler Sepsisplan Deutschland; NICE 2016 (NG51); Almond 2009 (BMJ); NEWS2 2017 (RCP); Fleischmann-Struzek C., Rose N., Reinhart K. (2021/2022); Schwarzkopf D. et al. (2023); Karakike 2021 (Crit Care Med.); Rhee 2017 (JAMA); Mellhammar L. et al. 2023 (JAMA); Fleischmann-Struzek et al. 2025 (The Lancet)
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Sepsis-Stiftung
c/o Charité Campus Mitte
Charitéplatz 1
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