Unsere Arbeit

Unser Ziel ist es, Todesfälle und Langzeitfolgen durch Sepsis nachhaltig zu reduzieren.

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• unsere Arbeitsfelder
• unsere Stiftungs-Ziele

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Die Sepsis-Stiftung engagiert sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene für die Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Sepsis. Durch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen, politischen Entscheidungsträgern und anderen Organisationen setzt sich die Stiftung für innovative Lösungen und langfristige Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung ein.

Unsere Arbeit auf nationaler und internationaler Ebene

Wichtige Meilensteine

Mitinitiierung der 2030 Global Agenda for Sepsis

Deutschland erkennt Sepsis.

Eine der tragenden Säulen im BMG-geförderten Projekt Deutschland erkennt Sepsis

Berliner Deklaration zur Sepsis

Einwerbung und Durchführung dreier Forschungsprojekte durch den
G-BA zum besseren Verständnis der Krankheitslast und Aufklärung von Risikogruppen über die Möglichkeiten der Sepsis-Prävention und -Früherkennung

Dossier zur Sepsissterblichkeitsrate

Fachliche Unterstützung des Sepsis Qualitätssicherungsverfahrens des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

Fachliche Beratung der Bundesregierung für die Verabschiedung der WHO Sepsis Resolution

Mitinitiierung und -organisation des World Sepsis Congress

Initiierung und Verabschiedung des Memorandums für einen Nationalen Sepsisplan für Deutschland

Mitinitiierung der World Sepsis Declaration und der Welt-Sepsis Tag-Bewegung

2024

2021 - 2024


2023

2017 - 2019


2018

seit 2017


2016 - 2017


seit 2016

2013


2012

Die Sepsis-Stiftung hat seit ihrer Gründung dazu beigetragen, die oft unterschätzte Dimension von Sepsis national und international stärker in den Fokus zu rücken. Sie hat zentrale Entscheidungsträger in Politik und Gesundheitswesen mobilisiert und wichtige Meilensteine erreicht.

2024
Mitinitiierung der 2030 Global Agenda for Sepsis

2021 - 2024
Deutschland erkennt Sepsis.

Eine der tragenden Säulen im BMG-geförderten Projekt Deutschland erkennt Sepsis

2023
Berliner Deklaration zur Sepsis

2017 - 2019
Einwerbung und Durchführung dreier Forschungsprojekte durch die G-BA zum besseren Verständnis der Krankheitslast und Aufklärung von Risikogruppen über die Möglichkeiten der Sepsis-Prävention und -Früherkennung

2018
Dossier zur Sepsissterlichkeitsrate

seit 2017
Fachliche Unterstützung des Sepsis Qualitätssicherungsverfahrens des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

2016 - 2017
Fachliche Beratung der Bundesregierung für die Verabschiedung der WHO Sepsis Resolution

seit 2016
Mitinitiierung und -organisation des World Sepsis Congress

2013
Initiierung und Verabschiedung des Memorandums für einen Nationalen Sepsisplan für Deutschland

2012
Mitinitiierung der World Sepsis Declaration und der Welt-Sepsis Tag-Bewegung

Unsere Mission

Vermeidbare Todesfälle und Langzeitfolgen verhindern

Sepsis soll schneller erkannt und besser behandelt werden. Überlebenschancen und Reha-Möglichkeiten in Deutschland sollen verbessert werden.


Prävention

Es muss ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Sepsis durch die Verhinderung von Infektionen und deren frühzeitige Behandlung vermeidbar bzw. reduzierbar ist. Es sollte zum Allgemeinwissen gehören, dass die effektivsten Maßnahmen hierzu Impfungen und das Beachten von Hygieneregeln sind.

Aufklärung

Nur wenige Menschen sind ausreichend über Symptome, Ursachen, Häufigkeit, Gefährlichkeit und Vermeidbarkeit von Sepsis informiert. Wir fordern, dass im Hinblick auf gesundheitliche Aufklärung und Maßnahmen die gleichen Anstrengungen unternommen werden wie etwa bei Krebs, Herzinfarkten, Schlaganfällen und sexuell übertragbaren Krankheiten.

Früherkennung

Menschen aller Altersgruppen und das medizinische und Pflegepersonal aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und aus Pflegeeinrichtungen sollten die Frühzeichen einer Sepsis kennen und gleichzeitig wissen, dass Sepsis wie Herzinfarkt und Schlaganfall als Notfall behandelt werden muss. Dies erfordert die Stärkung der Gesundheitskompetenz zu Infektionen und Sepsis in Schulen, Erste-Hilfe-Kursen, Rettungsdiensten und auf den Lehrplänen für das pflegende und ärztliche Personal.

Umsetzung anerkannter Diagnose- und Behandlungsstandards

Die Sepsissterblichkeit und die Einhaltung der wissenschaftlich belegten effektivsten Maßnahmen zur Vermeidung, Früherkennung und Behandlung von Infektionen und Sepsis müssen für alle Bereiche des Gesundheitswesens verpflichtende und transparente Qualitätsindikatoren werden.

Das Logo der Sepsis-Stiftung soll mit seiner Form und seinen Farben unserer Mission künstlerisch Ausdruck verleihen:

Die der Bedrohung – welche es mit sich brachte und aktuelle noch weiterhin mit sich bringt, dass Sepsis bisher noch sehr unbekannt ist – sollte mehr und mehr in Sicherheit und Schutz durch Wissen und Bewusstwerdung übergehen.

Die Botschaft hinter dem Logo der Sepsis-Stiftung

Schwerpunkte unserer Arbeit:

Beratung von Betroffenen
Unsere umfassende Unterstützung konzentriert sich auf die intensive Zusammenarbeit und (medizinische Fach-) Beratung von Betroffenen und ihren Angehörigen während einer akuten oder überstandenen Sepsis. In dieser entscheidenden Zeit bieten wir spezialisierte, kostenlose Beratungsdienste an, die sich durch einfühlsames Zuhören, Informationsbereitstellung über Sepsis und Sepsis-Folgen, Ratschläge zur Genesung und Rehabilitation sowie Empfehlungen und Ressourcen für Unterstützergruppen auszeichnen. Unsere fachlich fundierte Beratung ist darauf ausgerichtet, Sepsis-Betroffenen und -Angehörigen nicht nur während der akuten Phase, sondern auch darüber hinaus eine verlässliche Stütze zu bieten.

Politik
Die Sepsis Stiftung sieht die Bekämpfung der Sepsis als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung für das Gesundheitswesen in Politik, medizinischer Forschung und Zivilgesellschaft. Sie ist die treibende Kraft dafür, dass Sepsis eine Priorität im deutschen Gesundheitswesen wird und trug wesentlich zur Verabschiedung der WHO Sepsis Resolution im Jahr 2017 bei. Sie war Mitinitiator der Global und European Sepsis Alliance, der World Sepsis Day Bewegung und war eine tragende Säule im vom Bundesministerium geförderten Projekt „Deutschland erkennt Sepsis“. Sie war treibende Kraft für die im September 2023 verabschiedete Berliner Deklaration zur Sepsis. Gemeinsam mit dem Parliamentarians Network for Global Health (UNITE), der Virchow Foundation for Global Health der Clinton Health Access Initiative (CHAI), Global Antibiotic Research and Development Partnership (GARDP) und der Medical Women’s International Association (MWIA) fordert die Stiftung verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen Sepsis.

Sepsis-Aufklärung
Um das Bewusstsein für Sepsis zu schärfen, setzen wir auf eine umfassende Aufklärung auf allen Ebenen der Gesellschaft. Unsere Aufklärungsinitiativen reichen von Informationskampagnen über Schulungen im Gesundheitswesen bis hin zu öffentlichen Veranstaltungen - um sicherzustellen, dass Menschen aller Bevölkerungsgruppen über die Risiken, Symptome und Präventionsmaßnahmen informiert sind, und Sepsis als Notfall wie Schlaganfall oder Herzinfarkt einstufen.

Forschungsförderung
Besseres Verständnis, innovative Therapien.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Stiftung ist die Initiierung und Beteiligung an patientenorientierter Forschung zum besseren Verständnis der Vermeidbarkeit, der menschlichen und gesundheits- ökonomischen Dimension von Sepsis und deren Langzeitfolgen. Dies geschieht in engerer Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern. Das deutschlandweite Forschungsnetzwerk aus der universitären Intensiv- und Notfallmedizin SepNet leistet entscheidende Beiträge zur Verbesserung der Diagnose und Therapie von Sepsis durch klinische Studien zur Effektivität und Sicherheit von innovativen Diagnostika und Therapien.

Eine Übersicht wichtiger Netzwerke, in welchen die Sepsis-Stiftung Mitglied ist, sowie Initiativen, an denen sie beteiligt ist,
finden Sie unter "Initiativen, Netzwerke und Vorreiterregionen"

Auszüge aktueller Projekte:

Kontakt allgemein
office@sepsis-stiftung.de

Ihre Unterstützung ermöglicht unsere Arbeit für Betroffene und die nachhaltige Reduktion vermeidbarer Sepsis-Todesfälle.

Sepsis-Stiftung
c/o Charité Campus Mitte
Charitéplatz 1
Postfach
10117 Berlin

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